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Unsere beliebteste Tibet-Everest-Reise

8 Tage zum Everest Base Camp

Unsere meistgebuchte Tibet-Kleingruppenreise auf der klassischen Route von Lhasa zum Everest. Entdecken Sie beeindruckende Himalaya-Landschaften, tibetische Kultur und die Faszination des Mount Everest.

Viele feste Termine für 2026 verfügbar.

8 Tage Everest-Reise entdecken

Heilig, farbenfroh und tief religiös – wer Tibet während seiner bedeutendsten buddhistischen Feste besucht, begibt sich auf eine faszinierende Reise in jahrhundertealte Traditionen auf dem Dach der Welt.

Ob die fröhliche Saga-Dawa-Feier, die Pilgerreise zum Mount Kailash gemeinsam mit Tausenden tibetischen Pilgern oder das feierliche Enthüllen riesiger Buddha-Thangkas (Rollgemälde) – jedes dieser Feste berührt das Herz und bringt Sie der Seele Tibets ein Stück näher. Auch das beliebte Joghurtfest während des Shoton-Festes gehört zu den unvergesslichen Erlebnissen.

Begleiten Sie uns auf eine Entdeckungsreise zu den fünf wichtigsten tibetisch-buddhistischen Festen und entdecken Sie wertvolle Tipps, um Ihren Besuch optimal zu planen.

#1 Tibetisches buddhistisches Fest: Saga-Dawa-Fest – Der heiligste Monat für Pilgerreisen und Segnungen

Unter allen tibetisch-buddhistischen Festen gilt das Saga-Dawa-Fest (Ende Mai oder Anfang Juni) als das heiligste und spirituell bedeutendste Fest. Es erinnert an die Geburt, die Erleuchtung und das Nirwana von Buddha Shakyamuni.

Dieses besonders segensreiche Fest dauert einen ganzen Monat, wobei der wichtigste Tag auf den Vollmond fällt – den 15. Tag des vierten tibetischen Monats. Wir Tibeter glauben, dass in diesem heiligsten Monat jede gute Tat tausendfache Verdienste und Segnungen bringt.

Wenn Sie während des Saga-Dawa-Festes in Lhasa Tibet besuchen, können Sie sich unzähligen tibetischen Pilgern anschließen und den Kora (Pilgerweg) um heilige Klöster und Tempel gehen, um Verdienste zu sammeln. Außerdem können Sie in den Klöstern Butterlampen entzünden und für Segen, Glück und Wohlergehen beten.

Während dieser glückverheißenden Zeit werden Sie auch sehen, dass viele Tibeter auf den lokalen Märkten Fische kaufen und sie anschließend im Lhasa-Fluss freilassen. Diese alte Tradition steht für Mitgefühl und Respekt gegenüber allen Lebewesen. Viele Tibeter geben außerdem Almosen an Mönche, Bedürftige und Bettler. Nach unserem Glauben bringt jede gute Tat positives Karma für das nächste Leben und Segen für alle Menschen in der Umgebung.

Die fröhlichsten und eindrucksvollsten Feierlichkeiten finden jedoch am Fuß des heiligen Mount Kailash im abgelegenen Westen Tibets statt. Tausende tibetische Pilger, Familien und Reisende aus aller Welt versammeln sich dort auf dem Gebetsfahnenplatz.

Dort können Sie erleben, wie Pilger alte, verblasste Gebetsfahnen sorgfältig abnehmen und sie durch neue, farbenfrohe Fahnen ersetzen. Der Höhepunkt des Festes ist das feierliche Aufrichten des riesigen Tarboche-Gebetsmastes, der einen Neubeginn symbolisiert.

Plötzlich jubeln alle, werfen weiße Gerstenmehlflocken (Tsampa) und bunte Windpferd-Papiere in die Luft – als Wünsche für Frieden, Glück und Segen. Dieses Ereignis markiert zugleich den Beginn der jährlichen Mount-Kailash-Pilgerreise.

Danach können Sie sich dem endlosen Strom gläubiger Pilger anschließen und den Kora um den heiligen Berg gehen. Viele Menschen, ob jung oder alt, werfen sich entlang des steinigen Pfades immer wieder zu Boden, um ihre Hingabe und ihren Respekt vor Buddha zu zeigen. Glauben Sie uns – das wird ganz sicher eines der eindrucksvollsten Erlebnisse Ihrer Tibetreise sein.

Pilger und Reisende beim Saga-Dawa-Fest am Mount Kailash

>Unsere Gäste erleben das Saga-Dawa-Fest am Mount Kailash.

#2 Tibetisches buddhistisches Fest: Shoton-Fest – Das fröhlichste „Joghurtfest“ in Lhasa

Unter dem tiefblauen Sommerhimmel ist das Shoton-Fest (August) eines der fröhlichsten und farbenprächtigsten Feste Tibets. Es vereint das feierliche Entfalten eines riesigen Buddha-Thangkas (Rollgemäldes), farbenfrohe Aufführungen tibetischer Opern und fröhliche Picknicks mit Joghurt – und erfüllt ganz Lhasa mit Lachen, Freude und dem Duft tibetischer Snacks.

„Shoton“ bedeutet auf Tibetisch wörtlich „Joghurtbankett“. Deshalb nennen wir Tibeter es auch gerne das „Joghurtfest“. Es wird meist im August gefeiert und dauert etwa eine Woche.

Die einzigartige Feststimmung des Shoton-Festes auf einer 5-tägigen Lhasa-Tour erleben.

Der Ursprung des Shoton-Festes reicht mehrere Jahrhunderte zurück. Nach den monastischen Regeln mussten tibetische Mönche von April bis Juni nach tibetischem Kalender in ihren Klöstern bleiben, um in der Zeit des Wachstums von Pflanzen und Insekten kein Lebewesen versehentlich zu verletzen.

Nach dem Ende der Sommerklausur durften sie wieder nach draußen gehen. Die einheimischen Tibeter begrüßten die Mönche dann mit frisch zubereitetem Joghurt als Opfergabe, um das Ende ihrer Klausur zu feiern. Im Laufe der Zeit entwickelte sich diese buddhistische Tradition zu dem großen Fest, das wir heute kennen.

Heute beginnen die Höhepunkte des Shoton-Festes schon früh am Morgen mit der feierlichen Enthüllung eines riesigen Buddha-Thangkas im Drepung-Kloster in Lhasa.

Schon vor Sonnenaufgang können Sie sich Tausenden Tibetern anschließen, die sich im Drepung-Kloster versammeln und geduldig auf den Beginn der Zeremonie warten. Wenn die ersten Sonnenstrahlen die Berge erhellen, tragen Mönche feierlich eine riesige tibetische Thangka – ein großes Rollbild von Shakyamuni Buddha – herbei und entrollen sie langsam am Hang.

Das gewaltige Bild leuchtet im Morgenlicht – ein atemberaubender Anblick. Pilger verneigen sich, überreichen Khatas (weiße Zeremonialschals) und beten in tiefer Hingabe. Ein unvergesslicher Moment – und perfekt, um ihn mit der Kamera festzuhalten.

Nach der Thangka-Zeremonie geht es weiter zum Norbulingka, dem Sommerpalast des Dalai Lama, wo mehrere Tage lang traditionelle tibetische Opern aufgeführt werden. Die Darsteller tragen leuchtende Kostüme und auffällige Masken und erzählen alte tibetische Legenden mit Gesang und Tanz. Auch wenn Sie die Worte nicht verstehen, werden Sie der Rhythmus der Trommeln und Becken, die wunderschönen Farben und die dramatischen Tänze in ihren Bann ziehen.

Ein weiteres Highlight ist das gemeinsame „Linka“-Picknick, ein traditioneller tibetischer Picknickbrauch unter schattigen Bäumen. Setzen Sie sich mit tibetischen Familien auf Teppiche, trinken Sie süßen Buttertee, genießen Sie frischen Joghurt und Gerstenwein, teilen Sie tibetische Snacks und schauen Sie dabei der Oper zu. Solche Momente lassen Sie den wahren Geist Tibets spüren – authentisch, herzlich und unvergesslich.

Enthüllung eines riesigen Buddha-Thangkas während des Shoton-Festes im Drepung-Kloster

Unsere Gäste erleben die feierliche Enthüllung des riesigen Thangkas während des Shoton-Festes.

#3 Tibetisches buddhistisches Fest: Tsongkhapa-Butterlampenfest – Tausende Lampen für Segen entzünden

Als eines der feierlichsten, heiligsten und schönsten tibetisch-buddhistischen Feste ist das Tsongkhapa-Butterlampenfest (Anfang Dezember) dem Gedenken an den großen tibetischen Meister Tsongkhapa gewidmet – den Gründer der Gelugpa-Schule (der sogenannten Gelbmützen), der größten und einflussreichsten Schule des tibetischen Buddhismus.

An diesem besonderen Tag pilgern Tausende gläubige Buddhisten zum Kloster Ganden, dem ersten Gelugpa-Kloster, das von Meister Tsongkhapa selbst gegründet wurde und zugleich der Ort seines Todes ist. Dort entfalten die Mönche ein großes Thangka von Tsongkhapa, vor dem die Pilger ihre Ehrerbietung zeigen. Besondere Gebets- und Segenszeremonien finden statt, und das gesamte Kloster ist von Frieden und tiefer Andacht erfüllt.

Wenn die Nacht hereinbricht, erfüllt sich die Luft mit dem Duft von Weihrauch und dem Klang der Ritualhörner. Das Tsongkhapa-Butterlampenfest erreicht seinen Höhepunkt, wenn tibetische Mönche beginnen, Tausende Butterlampen – eine nach der anderen – entlang der Klostergänge und auf den Dächern zu entzünden.

In tibetischen Familien genießen wir an diesem Tag ein traditionelles Gericht namens Tsampa-Brei – eine einfache vegetarische Speise aus geröstetem Gerstenmehl, Teeblättern und etwas Salz, die zu Ehren des verehrten Tsongkhapa zubereitet wird.

Außerdem entzünden wir auch zu Hause Butterlampen – vor dem Hausaltar oder auf den Fensterbänken –, um Licht und Segen in unser Heim zu bringen. Diese Butterlampen symbolisieren unseren Wunsch, Dunkelheit und Unwissenheit zu vertreiben und nach Weisheit und Hoffnung zu streben. Zugleich drücken sie unsere tiefe Erinnerung und unseren Respekt gegenüber Meister Tsongkhapa aus.

Bald erleuchten Tausende flackernde Butterlampen Lhasa und das gesamte Lhasa-Tal, und die Nacht verwandelt sich in ein Meer aus goldenem Licht. Für Fotografen ist dies die perfekte Gelegenheit, diesen erhabenen und zutiefst spirituellen Moment festzuhalten.

Außerdem können Sie sich unseren lokalen Experten und engagierten Pilgern anschließen, um die Kora um den heiligen Jokhang-Tempel zu gehen. Sie werden die Wärme der Butterlampen und die tiefe Hingabe in der Luft spüren. Der sanfte Duft von Butteröl und das leise Murmeln der Gebete schaffen eine ruhige und heilige Atmosphäre – ein Gefühl, das Sie noch lange nach Ende der Nacht begleiten wird.

Tibetische Mönche entzünden Butterlampen beim Tsongkhapa-Butterlampenfest in Lhasa

Tibetische Mönche entzünden Butterlampen während des Tsongkhapa-Butterlampenfestes.

Das Butterlampenfest in den drei von Tsongkhapa gegründeten Gelugpa-Klöstern in Lhasa erleben.

#4 Tibetisches buddhistisches Fest: Tibetisches Neujahr – Wo alte Traditionen auf lebendige Feierlichkeiten treffen

Das tibetische Neujahr (Februar), auch als „Losar“ bekannt, ist das wichtigste und farbenprächtigste Fest in Tibet. Anders als rein religiöse Feiertage verbindet es auf einzigartige Weise alte buddhistische Rituale mit lebhaften Volksfesten.

Für unsere Gäste, die eine unserer privaten Tibet-Festivalreisen buchen, um die besondere Atmosphäre des tibetischen Neujahrs zu erleben, bieten diese etwa zwei festlichen Wochen die Gelegenheit, Tibets reiche Traditionen auf eine Weise kennenzulernen, wie es zu keiner anderen Zeit des Jahres möglich ist.

Die vielfältigen und zeitlosen Traditionen und Feierlichkeiten des tibetischen Neujahrs in Lhasa und Shigatse erkunden.

Am Silvesterabend: Fröhliches Familientreffen und das Guthuk-Ritual

Sie können gemeinsam mit der Familie unserer lokalen Experten einen fröhlichen Abend verbringen, erfüllt von Herzlichkeit und Lachen. Dabei erleben Sie, wie wir Tibeter den Tag damit beginnen, unser Zuhause gründlich zu reinigen, um das Pech des vergangenen Jahres zu vertreiben und Glück für das neue Jahr willkommen zu heißen.

Das spannendste Erlebnis ist die gemeinsame Zubereitung von Guthuk, einer besonderen Nudelsuppe, die traditionell am Silvesterabend gegessen wird. Sie besteht aus neun Zutaten wie Gerstenteig, Fleisch und Gemüse.

Der wahre Spaß beginnt jedoch mit den kleinen Überraschungen, die in einigen der Teigbällchen versteckt sind. Manchmal findet man darin Wolle (ein gutes Herz), Chili (ein feuriges Temperament), Salz (ein wenig Faulheit), Kohle (ein „dunkles Herz“ – natürlich nur zum Spaß) oder Münzen (Wohlstand und Glück). Wenn jemand auf eine der versteckten Zutaten beißt, bricht sofort großes Gelächter aus. Dieses spielerische Ritual erinnert an Wahrsagerei und endet immer in Heiterkeit und Freude.

Nach dem Abendessen folgt ein alter Brauch zur „Vertreibung der bösen Geister“. Jeder reibt sich ein wenig Tsampa (geröstetes Gerstenmehl) auf den Körper, um das Unglück des vergangenen Jahres abzustreifen. Dann geht das Familienoberhaupt mit einer brennenden Fackel durchs Haus, ruft laut „Raus mit dem Bösen!“ und wirft schließlich die Fackel zusammen mit einem Tsampa-Bällchen weit weg – ein symbolischer Akt, um das neue Jahr mit Glück und positiver Energie zu beginnen. Dabei spürt man tief unsere Verbundenheit mit den Traditionen und unsere gemeinsame Hoffnung auf einen Neuanfang.

Tibetische Familien bereiten am Silvesterabend gemeinsam Guthuk zu

Familien versammeln sich, um am Silvesterabend gemeinsam Guthuk zuzubereiten.

Vom ersten bis zum dritten Neujahrstag: Familienzusammenkunft und religiöse Hingabe

Am Neujahrsmorgen, noch vor Sonnenaufgang, holt die Frau des Hauses den „ersten Eimer Wasser“ des Jahres aus einem Fluss oder Brunnen. Es heißt, dieses Wasser bringe der ganzen Familie Gesundheit und Glück.

Der Ehemann entzündet währenddessen auf dem Dach Wacholderzweige, deren duftender Rauch als Opfergabe für die buddhistischen Gottheiten dient. Er betet dabei für das Wohlergehen aller Familienmitglieder. In unseren tibetischen Familien bereiten wir außerdem eine „Chemar-Box“ vor – eine kunstvoll verzierte Holzschachtel, gefüllt mit geröstetem Gerstenmehl und Getreide und geschmückt mit Gerstenähren und Butterblumen.

Jedes Familienmitglied wirft eine Prise Tsampa in die Luft, um die Drei Juwelen – den Buddha, die Lehre (Dharma) und die Sangha – zu ehren, und kostet anschließend selbst ein wenig davon. Dabei wünschen sich alle gegenseitig „Tashi Delek!“, was so viel wie „Glück und Wohlstand“ bedeutet.

Unsere Gäste können sich ebenfalls in traditionelle tibetische Kleidung kleiden, Khatas (weiße Zeremonialschals) und Gerstenwein mit den Ältesten austauschen und ein festliches Mahl genießen – mit getrocknetem Yakfleisch, Droma Dresil (süßem tibetischem Reis) und knusprigem tibetischem Gebäck namens Kapse, das fest zum Neujahrsfest gehört.

Festlich gekleidete Tibeter genießen traditionelle Neujahrssnacks im Familienkreis

Festlich gekleidete Tibeter unterhalten sich fröhlich und genießen traditionelle Neujahrssnacks im Familienkreis.

Mehr Freude und Festlichkeiten in den folgenden Tagen

Nach der familiären Zusammenkunft verbreitet sich die festliche Stimmung vom vierten bis zum fünfzehnten Tag im ganzen Dorf. Wir Tibeter besuchen Verwandte und Freunde, tragen Chemar-Boxen und Geschenke mit uns und teilen Segenswünsche miteinander.

In Lhasa können Sie lebendige Aufführungen tibetischer Opern erleben, die buddhistische Legenden in Tanz und Gesang erzählen. Auf der Rennbahn zählen tibetische Pferderennen und Bogenschießwettbewerbe zu den Höhepunkten der Neujahrsfeiern. In Norbulingka und anderen Parks schließen sich alle den traditionellen Rundtänzen und Liedern an, um gemeinsam das neue Jahr zu feiern.

Die Neujahrsfeierlichkeiten erreichen ihren Höhepunkt am fünfzehnten Tag, wenn die Klöster kunstvolle Butterblumenskulpturen präsentieren – farbenfrohe Figuren aus Butter, die Gottheiten, Blumen und Tiere darstellen und im Licht unzähliger Butterlampen erstrahlen. Das nächtliche Bild des Jokhang-Tempels gleicht dann einem lebendigen Meisterwerk aus Andacht und Kunst.

Einheimische genießen die spannenden Pferderennen während der tibetischen Neujahrsfeierlichkeiten.

Die vielfältigen und zeitlosen Traditionen und Festlichkeiten des tibetischen Neujahrs in Lhasa und Shigatse erleben.

#5 Tibetisches buddhistisches Fest: Tashilhunpu-Kloster-Tangka-Festival – Die Enthüllung riesiger Buddha-Thangkas erleben

Wenn Sie Ende Juni von Lhasa nach Shigatse reisen, haben Sie möglicherweise die großartige Gelegenheit, das berühmte Tashilhunpu-Kloster-Tangka-Festival in Shigatse zu erleben – der zweitgrößten Stadt Tibets und dem Tor zum Everest Base Camp in Tibet.

Vom 14. bis 16. Tag des fünften tibetischen Monats (Ende Juni) erwacht das Tashilhunpu-Kloster in Shigatse zu drei Tagen voller Feierlichkeiten, darunter die Enthüllung riesiger Tangkas (Rollbilder) und traditionelle Maskentänze. Diese Feierlichkeiten ehren die Geburt, die Erleuchtung und das Parinirvana von Shakyamuni Buddha.

In das traditionelle Tashilhunpu-Kloster-Tangka-Festival und seine Feierlichkeiten im zentralen Tibet eintauchen.

Während der drei Tage werden im Kloster riesige Tangkas des Vergangenen Buddha (Amitabha, Symbol des Mitgefühls), des Gegenwärtigen Buddha (Shakyamuni, Symbol der Weisheit) und des Zukünftigen Buddha (Maitreya, Symbol für Hoffnung und Segen) ausgestellt.

Ab dem Morgengrauen sehen Sie hingebungsvolle Pilger in traditioneller tibetischer Kleidung, die Khatas (weiße Zeremonialschals), Butterlampen, Gerstenwein und andere Opfergaben darbringen, sich verbeugen und um Segen beten. Sie können ebenfalls teilnehmen, indem Sie das Kloster auf einem Pilgerweg umrunden oder Wacholderzweige entzünden, um die buddhistischen Gottheiten zu ehren.

Am letzten Tag der dreitägigen Tangka-Ausstellung können Sie den traditionellen Cham-Tanz erleben. Maskierte tibetische Mönche tragen farbenfrohe Roben und verwenden Requisiten wie Schwerter, Trommeln und Vajras, um böse Geister zu vertreiben und Segen für das Publikum und die Gemeinschaft zu bringen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, das Ihnen die Energie, Hingabe und lebendige Kultur Tibets hautnah vermittelt – ein perfekter Auftakt vor der Weiterreise zum Mount Everest.

Gäste vor riesigen Buddha-Thangkas beim Tashilhunpu-Kloster-Festival in Shigatse

Gäste posieren vor den riesigen Tangkas beim Tashilhunpu-Kloster-Festival.

Die legendäre Überlandreise von Lhasa zum EBC erleben und das Tashilhunpu-Kloster-Festival besuchen.

Weitere Insider-Tipps für ausländische Reisende zu tibetischen Feiertagen

Wenn Sie die großen tibetisch-buddhistischen Feiertage erleben möchten, sollten Sie frühzeitig planen.

Festivals wie Saga Dawa, Shoton oder das tibetische Neujahr gehören zu den geschäftigsten Reisezeiten in Tibet, da sowohl Pilger aus allen Regionen Tibets als auch Reisende aus aller Welt zu den Feierlichkeiten kommen. Flug-, Bahn- und Hotelkontingente sind in dieser Zeit oft schnell ausgebucht. Daher empfehlen wir, Ihre Tibet-Reise mindestens drei Monate im Voraus zu planen.

Als mehrfach ausgezeichnetes lokales Reisebüro in Tibet kümmern wir uns um alles – von der Beantragung der Tibet-Reisegenehmigung über die Buchung von Tibet-Zugtickets bis hin zu komfortablen Unterkünften, Transport, lokalen Experten, kulinarischen Erlebnissen, Besuchen bei tibetischen Familien und vielem mehr. So können Sie die tibetischen Feste ganz entspannt genießen.

Außerdem ändern sich die genauen Termine der wichtigsten tibetisch-buddhistischen Feiertage jedes Jahr nach dem tibetischen Mondkalender. Prüfen Sie daher vor der Buchung Ihrer Reise die aktuellen Daten gemeinsam mit unseren Reiseexperten. Wir helfen Ihnen, die beste Reisezeit zu wählen, und kümmern uns um Transport- und Hotelbuchungen, damit Ihre Reise reibungslos und entspannt verläuft.

Während der tibetischen Festtage werden Sie viele lokale Pilger beim Beten, bei Ritualen und beim gemeinsamen Feiern beobachten. Bitte respektieren Sie dabei stets die lokalen Gepflogenheiten.

Gehen Sie immer im Uhrzeigersinn um Klöster und heilige Stätten, kleiden Sie sich bescheiden und vermeiden Sie Fotos von Pilgern ohne Erlaubnis oder innerhalb von Klöstern und Tempeln. Betreten Sie ein Kloster leise, nehmen Sie den Hut ab und achten Sie darauf, nicht auf die Türschwelle zu treten. Solche kleinen Gesten zeigen Respekt und werden von den Einheimischen sehr geschätzt.

Häufig gestellte Fragen zu tibetisch-buddhistischen Festen

Wann ist die beste Zeit, um tibetische Feste zu erleben?

Die beste Zeit ist von Mai bis August, wenn wichtige Feste wie Saga Dawa und das Shoton-Fest stattfinden. Auch das tibetische Neujahr (Losar) im Februar ist ein besonderes Erlebnis.

Kann man als Tourist an tibetischen Festen teilnehmen?

Ja, viele tibetische Feste sind öffentlich, und Besucher können an Zeremonien teilnehmen, Pilger begleiten oder traditionelle Feiern miterleben.

Welches ist das wichtigste Fest in Tibet?

Das Saga-Dawa-Fest gilt als das heiligste Fest im tibetischen Buddhismus, da es Geburt, Erleuchtung und Nirwana von Buddha Shakyamuni ehrt.

Ändern sich die Termine der tibetischen Feste jedes Jahr?

Ja, die meisten Feste basieren auf dem tibetischen Mondkalender und variieren jedes Jahr. Daher sollten Sie die genauen Termine vor Ihrer Reise prüfen.

Braucht man eine spezielle Genehmigung, um Tibet während der Festzeiten zu besuchen?

Ja, für die Einreise nach Tibet benötigen alle ausländischen Reisenden eine Tibet-Reisegenehmigung, die über eine autorisierte Reiseagentur beantragt werden muss.

Fazit

Tibetisch-buddhistische Feiertage bieten Ihnen eine seltene Gelegenheit, tiefen Glauben, fröhliche Feierlichkeiten und jahrhundertealte Traditionen hautnah zu erleben, die auf dem Dach der Welt bis heute lebendig sind. Ob Sie die Enthüllung riesiger Tangkas miterleben, beim Shoton-Fest in fröhliche Feststimmung eintauchen oder die Hingabe der Pilger während des Saga-Dawa-Festes spüren – jeder dieser Momente wird Ihnen noch lange nach Ihrer Reise in Erinnerung bleiben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Planung einer Tibet-Festivalreise oder zur tibetischen Kultur haben, kontaktieren Sie uns gerne. Wir bieten Ihnen kostenlose und fachkundige Reiseberatung. Wir freuen uns darauf, schon bald die Freude und Faszination tibetischer Feste mit Ihnen zu teilen. Tashi Delek!

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