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Unsere beliebteste Tibet-Everest-Reise

8 Tage zum Everest Base Camp

Unsere meistgebuchte Tibet-Kleingruppenreise auf der klassischen Route von Lhasa zum Everest. Entdecken Sie beeindruckende Himalaya-Landschaften, tibetische Kultur und die Faszination des Mount Everest.

Viele feste Termine für 2026 verfügbar.

8 Tage Everest-Reise entdecken

Bildnachweis: Alle in diesem Artikel verwendeten Fotos wurden von Emely Schwab aufgenommen und mit freundlicher Genehmigung für die Nutzung durch Tibet Vista zur Verfügung gestellt.

Schon mein ganzes Leben hatte ich davon geträumt, eines Tages das heilige Land Tibet zu besuchen. Während eines Aufenthalts in Nepal dachte ich mir: „Jetzt oder nie!“, denn so nah wie zu diesem Zeitpunkt würde ich Tibet vermutlich nicht so schnell wieder sein. Bei meiner Recherche stieß ich auf die Webseite von Tibet Vista. Die Kommunikation war unkompliziert, und wir konnten uns sogar per WhatsApp austauschen. Mir wurde stets schnell geantwortet, und ich erhielt große Unterstützung bei der Planung meiner Reise.

Reiseroute nach Tibet: Erfahrungen von Kathmandu nach Lhasa

Ursprünglich wollte ich gerne mit dem Bus nach Tibet reisen. Tibet Vista bietet auch eine 8-tägige Überlandfahrt von Kathmandu nach Lhasa an, jedoch war zu diesem Zeitpunkt die Verbindungsbrücke zwischen Nepal und Tibet aufgrund von Hochwasser eingestürzt und nicht befahrbar. Mit ausreichend Zeit und starken Nerven für Nepals Straßen wäre dieses Abenteuer jedoch sicherlich eine Überlegung wert.

Die Flugroute von Kathmandu über Chengdu nach Lhasa erschien mir schließlich am sinnvollsten. Da ich als Backpacker unterwegs bin und versuche, mit möglichst wenig Budget auszukommen, war es mir wichtig, einen günstigen Flug zu finden. Tibet Vista zeigte dafür volles Verständnis und half mir, die beste Verbindung zum besten Preis zu organisieren.

Aus diesem Grund entschied ich mich letztlich für die 6-tägige Lhasa–Shigatse-Tour. So konnte ich nicht nur die vielen beeindruckenden Tempel in Lhasa besuchen, sondern auch die vielfältigen Landschaften Tibets bewundern.

Visa, Genehmigungen und Einreise nach Tibet – meine Erfahrungen

Reisende mit deutscher Staatsbürgerschaft dürfen bis zu 30 Tage visumfrei nach China einreisen. Für Tibet gelten jedoch strengere Bestimmungen. Für die Einreise nach Tibet ist neben dem chinesischen Visum zwingend eine spezielle Tibet-Reisegenehmigung (Tibet Travel Permit) erforderlich, die bestätigt, dass man mit einer geführten Tour reist. Ohne dieses Dokument ist eine Einreise nach Tibet nicht möglich.

Um die Beantragung des chinesischen Visums sowie der erforderlichen Genehmigungen, insbesondere der Tibet-Reisegenehmigung, musste ich mich nicht selbst kümmern – bei einer Tibet-Kleingruppenreise übernahm Tibet Vista die gesamte Organisation. Da ich mich zum Zeitpunkt der Buchung bereits im Ausland befand, wurden meine Reisedokumente an ein Partnerhotel am Flughafen in Chengdu geschickt. Ich war zwar etwas nervös, ohne die Unterlagen nach China zu fliegen, doch der Transit verlief völlig reibungslos. Ich konnte die Dokumente im Hotel abholen und am nächsten Tag weiter nach Lhasa fliegen.

Nach der Ankunft am Flughafen in Lhasa wurden wir gemeinsam mit weiteren Reisenden direkt zum Hotel gebracht. Das Hotel war beeindruckend: Bunte Holzschnitzereien schmückten die Wände des Innenhofs, und das Personal war ausgesprochen freundlich. An der Rezeption konnte man sogar problemlos Euro in Yuan umtauschen.

Drepung-Kloster in Lhasa während einer Tibet-Reise

Das Drepung-Kloster in Lhasa – eines der größten Klöster Tibets und ein wichtiger Halt bei Tibet Reisen.

Aufenthalt in Lhasa: Eindrücke, Akklimatisation und Sehenswürdigkeiten

Man stellt sich Tibet oft noch ursprünglicher vor, als es heute tatsächlich ist. Umso überraschter war ich, wie modern die Hauptstadt Lhasa inzwischen ist und wie gut ausgebaut die Straßen sind. Obwohl Lhasa zu den höchstgelegenen Städten der Welt zählt, ist der Unterschied zu Nepal deutlich spürbar. Auch auf unserer Überlandfahrt nach Shigatse begegneten wir keinem einzigen Schlagloch.

Die ersten zwei Tage waren aufgrund der Höhe dennoch etwas anstrengend. Besonders beim Treppensteigen oder bei körperlicher Aktivität geriet man schnell außer Atem. Kopfschmerzen und leichte Übelkeit sind keine Seltenheit. Obwohl ich zuvor mehrere Monate in Kathmandu verbracht hatte, musste sich auch mein Körper zunächst an die Höhe gewöhnen. In der Regel passt man sich jedoch schnell an, und nach wenigen Tagen fühlt man sich wieder fit.

Tibetisches Kloster in Lhasa auf einer Backpacker-Reise durch Tibet

Eindrucksvolle Klosterarchitektur in Lhasa – ein prägendes Erlebnis jeder Tibet-Reise.

Am ersten Tag besuchten wir zwei bedeutende Klosteranlagen: das Drepung-Kloster und das Sera-Kloster. Besonders eindrucksvoll war es, die zahlreichen Thangkas an den Innenwänden zu bestaunen und den Mönchen beim Meditieren zuzusehen. Während der gesamten Reise stand uns ein privater Minivan zur Verfügung, mit dem wir bequem alle Sehenswürdigkeiten erkundeten. Unser tibetischer Guide Lopsang kümmerte sich stets aufmerksam um uns und vermittelte uns viele interessante Informationen über die Tempel und die tibetische Kultur. Er brachte uns sogar einige Wörter auf Tibetisch bei.

Mönchsdebatte im Sera-Kloster in Lhasa Tibet

Mönchsdebatten im Sera-Kloster – ein lebendiger Einblick in den tibetischen Buddhismus.

Am zweiten Tag besuchten wir am Morgen den Potala-Palast, die ehemalige Winterresidenz der Dalai Lamas. Dank unseres Reiseführers erfuhren wir viel Wissenswertes über dieses UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend ging es weiter zum Jokhang-Tempel, dem ältesten Tempel der Stadt. Danach besuchten wir ein traditionelles Teehaus, in dem auch viele Einheimische ihren Nachmittag verbrachten. Eine besonders schöne Begegnung blieb mir in Erinnerung: Eine ältere Dame lächelte mich an, nahm meine Hand und sprach einige Worte auf Tibetisch. Obwohl ich sie nicht verstand, vermittelte ihr warmer Blick große Herzlichkeit und Neugier.

Potala-Palast in Lhasa UNESCO-Weltkulturerbe

Der Potala-Palast in Lhasa – das bekannteste Wahrzeichen Tibets und UNESCO-Weltkulturerbe.

Architektur des Potala-Palastes in Lhasa Tibet

Architektonische Details im Inneren des Potala-Palastes während der Tibet-Reise.

Einheimische in Lhasa Begegnung während einer Tibet-Reise

Begegnung mit Einheimischen in Lhasa – authentische Momente einer Backpacker-Reise durch Tibet.

Überlandfahrt von Lhasa nach Shigatse – persönliche Reiseerfahrung

Am dritten Tag machten wir uns mit dem Minivan auf den Weg nach Shigatse. Die Fahrt dauerte zwar den gesamten Tag, war jedoch landschaftlich atemberaubend. Immer wieder legten wir Stopps ein, um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Der Yamdrok-See mit seinem tiefblauen Wasser war eines der Highlights des Tages, ebenso wie der Korola-Gletscher, der sich auf rund 5.000 Metern Höhe majestätisch vor uns erstreckte.

Korola-Gletscher auf der Überlandfahrt von Lhasa nach Shigatse

Der Korola-Gletscher auf rund 5.000 Metern Höhe – ein Höhepunkt der Überlandfahrt von Lhasa nach Shigatse.

Yamdrok-See auf der Route von Lhasa nach Shigatse Tibet

Der tiefblaue Yamdrok-See – einer der schönsten Seen entlang der Route von Lhasa nach Shigatse.

Manla-Reservoir auf einer Tibet-Reise nach Shigatse

Das Manla-Reservoir in Zentral-Tibet – ein weniger bekanntes, aber beeindruckendes Landschaftsbild.

Zum Mittagessen kehrten wir bei einer einheimischen Familie ein, die für uns gekocht hatte. Schade war lediglich, dass kaum Zeit für ein Gespräch blieb, da wir bald weiterfahren mussten. Obwohl sie uns ein reichhaltiges Buffet vorbereitet hatten, aßen sie selbst nicht mit uns gemeinsam.

In Shigatse blieben wir nur eine Nacht, bevor wir am nächsten Morgen unsere letzte Sehenswürdigkeit besuchten: das Tashilhunpo-Kloster. Atemberaubende Wandmalereien zogen sich über die gesamte Tempelanlage, und besonders beeindruckend war die 18 Meter hohe vergoldete Statue des Maitreya-Buddhas.

Tashilhunpo-Kloster in Shigatse Tibet

Das Tashilhunpo-Kloster in Shigatse – Sitz des Pantschen Lama und spirituelles Zentrum Westtibets.

Tempelanlage des Tashilhunpo-Klosters in Shigatse

Weitläufige Tempelanlage des Tashilhunpo-Klosters während der Tibet-Reise.

Tibetischer Mönch im Tashilhunpo-Kloster Shigatse

Begegnung mit einem tibetischen Mönch im Tashilhunpo-Kloster – ein stiller Moment der Reise.

Fazit: Meine Erfahrung als Backpacker auf einer Tibet-Reise

Man sollte berücksichtigen, dass bei dieser Tour insgesamt zwei Tage allein für An- und Abreise eingeplant werden müssen. Dennoch kann ich eine Tibet-Reise mit Tibet Vista uneingeschränkt empfehlen. Die Beantragung aller wichtigen Reisedokumente verlief zuverlässig, und ich fühlte mich während der gesamten Reise hervorragend betreut. Die Organisation – einschließlich des Transfers zum Flughafen – war perfekt abgestimmt und verlief vollkommen reibungslos.

Ein besonderer Dank gilt unserem Reiseführer Lopsang, der meine erste Tibet-Erfahrung mit großer Herzlichkeit und Fachwissen begleitet hat und mir einen tiefen Einblick in das Land und seine Kultur ermöglicht hat.

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