Dies ist mein persönlicher Tibet Reisebericht über eine unvergessliche Reise von Lhasa nach Kathmandu – eine besondere Tibet-Nepal Reise.
Eine Reise nach Tibet ist nichts, was man „mal eben so macht“ – eine Tibet Reise, die man nie vergisst.
Niemand aus meiner Familie, meinen Freunden oder Bekannten war jemals in Tibet. Maximal kannten sie den Kinofilm „Sieben Jahre in Tibet mit Brad Pitt“.
Als ich von meiner geplanten Tibet-Nepal Reise erzählte, hielten mich viele für „verrückt“. Vielleicht wirkt es auch so. Auch ich wusste bis zur Abreise nicht genau, wie ich die Herausforderungen körperlich und gesundheitlich meistern würde.
Im Nachhinein muss ich sagen: „ES WAR die INTENSIVSTE REISE, die ICH JE ERLEBT HABE“!
Alles hat perfekt geklappt, nicht zuletzt durch die professionelle Organisation von Ami von Tibet Vista, die alles perfekt vorbereitet hat und unseres Tourguides (Nickname „Samsara“ – Rad des Lebens).
Vorbereitung der Tibet Reise und Tibet-Reisegenehmigung
Ankunft in Lhasa und erste Eindrücke auf der Tibet Reise
Lhasa Sehenswürdigkeiten: Klöster und Spiritualität erleben
Jokhang Tempel, Barkhor Straße und Potala Palast in Lhasa
Fahrt durch Tibet auf dem Friendship Highway Richtung Himalaya
Zum Everest Base Camp: Höhepunkt meiner Tibet Reise
Vorbereitung der Tibet Reise und Tibet-Reisegenehmigung
Meine größte Sorge in der Vorbereitung war, ob ich das „Original“ der Tibet-Reisegenehmigung (Tibet Travel Permit) erhalte, da ich von meinem Flug von Bangkok über Kunming nach Lhasa nur einen Transit Aufenthalt hatte.
Ich musste also den Transitbereich verlassen, die Einreisekontrolle passieren, um dann im Ankunftsbereich des Flughafens meine Tibet Travel Permit für meine Tibet Reise zu erhalten.
Alles war gut organisiert und so konnte ich pünktlich in den Flieger nach Lhasa steigen… das Abenteuer begann jetzt tatsächlich!
Ankunft in Lhasa und erste Eindrücke auf der Tibet Reise
Angekommen in Lhasa auf einer Höhe von ca. 3650 Meter Höhe war die Luft recht dünn.
Der Empfang am Flughafen war aber so herzlich, dass die Höhe kein Problem war und der weiße Willkommensschal tat sein Übriges.
Die häufigsten Sätze, die ich während meiner gesamten Tibet Reise von unserem Tourguide hörte, waren: „Langsam, macht alles LANGSAM!“ und „Trinkt viel WASSER!“.
Beide Ratschläge waren richtig und wichtig. Und sie haben meinen 11 Mitreisenden und mir bei der gesamten Reise sehr geholfen.
Ankunft am Flughafen Lhasa Gonggar – hier beginnt meine Tibet Reise in Lhasa.
Herzlicher Empfang am Flughafen Lhasa durch das Tibet Vista Team.
Lhasa Sehenswürdigkeiten: Klöster und Spiritualität erleben
In der Tourbeschreibung hieß es dann, man muss sich erstmal an die Höhe gewöhnen und ich dachte: Okay, „but why“?
Am nächsten Tag verstand ich den Grund dafür. Egal was du machst, du musst es langsam und mit Bedacht machen.
Nach der ersten Nacht im Hotel besuchten wir zunächst das Drepung Kloster, das größte Kloster in Tibet.
Es erscheint wie ein kleines, altertümliches Dorf an einem Berghang. Dort tauchte ich das erste Mal tief in die Spiritualität Tibets ein. Dieses Gefühl begleitete mich auf der gesamten Tour. Es hautnah mitzuerleben war eine neue Erfahrung für mich.
Weiter ging es zum Sera Kloster mit seinen debattierenden Mönchen.
Zurück im Hotel erholte ich mich dann vom Tag und ließ das Erlebte auf mich wirken (Das sollte man jeden Tag machen).
Buddhistische Mönche bei der traditionellen Debatte im Sera Kloster in Lhasa.
Jokhang Tempel, Barkhor Straße und Potala Palast in Lhasa
Der nächste Tag begann mit dem Besuch des Jokhang Tempels in der Altstadt von Lhasa.
Im Inneren überwiegt ein dunkles Rot. Der Geruch unzähliger Opferkerzen erfüllte alle Räume.
Im Anschluss hatte ich die Möglichkeit, die unzähligen gläubigen Tibeter auf ihrem Weg über die Barkhor-Straße zu begleiten und mich ihnen für eine Umrundung im Uhrzeigersinn (wichtig!) anzuschließen.
Das Highlight des Tages war dann der Besuch des Potala Palasts. Unzählige Stufen führten hinauf bis in die heiligsten Räumlichkeiten. Einen wunderbaren Blick über Lhasa gab es zusätzlich.
Den Abend nutze ich nochmal um Lhasa auf eigene Faust zu erkunden. Vom Hotel aus durchquerte ich die Altstadt hin zur Barkhor-Straße, um dann den beleuchteten Potala Palast noch einmal zu bewundern. WOW!
Der Potala Palast in Lhasa – eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Tibet, besonders beeindruckend bei Nacht.
Fahrt durch Tibet auf dem Friendship Highway Richtung Himalaya
Am nächsten Morgen ging es früh los auf dem „Friendship Highway“ ins Himalaya-Gebirge – ein unvergesslicher Teil meiner Tibet Reise.
Unser Van erklomm Höhenmeter für Höhenmeter. Ich kam aus dem Staunen und vor allem dem Fotografieren nicht mehr heraus.
Farben, die ich bisher nie gesehen hatte, ein Himmel so blau!
Fotostopp am Yamdrok-See (4440 m üN), weiter zum Korola-Gletscher, Be such und Lunch bei einer Familie in einem kleinen Dorf. Das Essen war sehr lecker, der „Buttertee“ wird allerdings nicht mein „Lieblingsgetränk“.
Unterwegs auf dem Friendship Highway durch Tibet – endlose Weite und beeindruckende Himalaya-Landschaften.
Der türkisfarbene Yamdrok See – einer der schönsten Seen in Tibet entlang des Friendship Highway.
Zum Everest Base Camp: Höhepunkt meiner Tibet Reise
Übernachtung in Shigatse… und am nächsten Tag ging es weiter zum Mount Everest Base Camp in Tibet.
„Samsara“ drängte uns bei allen Stopps, wieder pünktlich am Van zu sein. Zu Recht! Denn nicht alle in der Gruppe hielten sich immer daran. Es war wichtig, weil wir das Highlight der gesamten Reise ja nicht verpassen wollten – den Sonnenuntergang und den Sonnenaufgang am nächsten Morgen.
Mussten uns beeilen damit wir den letzten Bus zum Base Camp noch erreichten…
Dann endlich: der höchste Berg der Welt. Du stehst davor und nicht nur wegen der Höhe von 5200 Metern am Everest Base Camp in Tibet bleibt dir die Luft weg.
Niemals werde ich diese Momente vergessen!
Mount Everest am Everest Base Camp in Tibet – das beeindruckendste Highlight meiner Tibet Reise.
Von Tibet nach Nepal: Reise von Gyirong nach Kathmandu
Am nächsten Morgen gings weiter nach Gyirong. Wieder traumhafte Landschaften, ich musste mehrfach den Akku der Kamera tauschen.
Die Übernachtung in Gyirong tat gut, um alle Eindrücke noch einmal zu verarbeiten.
Der letzte Tag der Tour startete noch vor Sonnenaufgang, um den Grenzübergang nach Nepal rechtzeitig zu erreichen.
Wir passierten die Grenzkontrollen und per Jeep ging es weiter Richtung Kathmandu.
Nepal, alles bunt, alles quirlig, alles toll! Und alles hätte nicht besser sein können!
Nepal empfängt uns bunt und lebendig nach der Reise von Tibet nach Kathmandu.
Fazit meiner Tibet Reise von Lhasa nach Kathmandu
Inzwischen bin ich wieder daheim in Deutschland, es ist kalt und es schneit.
Spiritualität, beeindruckende Menschen, ein strahlend dunkelblauer Himmel, den ich nie vergessen werde, Flüsse, Landschaften von Kargheit und Weite gekennzeichnet, Eis und Schnee – so kann man diese Tibet Reise von Lhasa nach Kathmandu mit Everest Base Camp zusammenfassen.
Weil Tibet für mich bisher das „intensivste Land ever“ war, komme ich dieses Jahr noch einmal zurück, um dann das Saga Dawa Fest und den Mount Kailash zur Kora zu erleben.
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